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Forschung und Entwicklung

Forschung

Wissenschaftliche Erkenntnisse bilden die Grundlage der Evidenz-basierten Medizin. Grundlage hierfür sind klinische Studien, wodurch z.B. Aussagen über Nutzen eines Medikaments oder einer Therapiemassnahme getroffen werden können. Die Qualität unserer Therapie kann so fortlaufend geprüft, verbessert und letztlich gegenüber den Kostenträgern gerechtfertigt werden. Zu diesem Zweck wurde die "Stiftung wissenschaftliche Basis der Neurorehabilitation in der Klinik Zihlschlacht" ins Leben gerufen.

Unter Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Kliniken (siehe Kooperationen und Partner) führen Wissenschaftler, Ärzte, Pflegefachpersonen und Therapeuten verschiedenster Fachrichtungen epidemiologische und interventionelle Studien durch. Neben diesen Studien haben Praktikantinnen und Praktikanten die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit wissenschaftlich zu arbeiten. Auch Ärzte haben in Absprache die Gelegenheit, sich im Rahmen ihrer klinischen Arbeit zu promovieren.

Die Rehaklinik Zihlschlacht ist Partner im Netzwerk Thurgau Wissenschaft.

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Projekte

Hintergrund & Ziel der Studie: Die Roboter-assistierte Therapie stellt in der Neurorehabilitation eine zunehmend an Bedeutung gewinnende Interventionsmassnahme dar. Dennoch liegen zum jetzigen Zeitpunkt kaum systematische Daten darüber vor, wie Roboter-assistierte Therapien in der klinischen Praxis optimal angewendet werden. ARTIC ist ein internationales Netzwerk führender Institutionen in der Anwendung moderner Rehablilitationstechnologien, welches ursprünglich von der Fa. Hocoma initiiert wurde. Innerhalb dieses Netzwerkes wurde in den letzten Jahren eine umfassende Datenbank an Lokomat®-Therapien erstellt. Erfasst werden Patienten-bezogene und klinische Daten (z.B. Grunderkrankung, 10-Meter-Gehtest, Goal Attainment Scale).

Projektteam: Alexander Dewor, Huub van Hedel (Principal Investigator, Rehabilitationszentrum Affoltern), Carsten Möller, Liliana Paredes (Local Principal Investigator, Email an L. Paredes), Raoul Schweinfurther, Daniel Zutter.

Hintergrund & Ziel der Studie: In dieser Studie wird untersucht, ob bei Parkinson Patienten sogenannte Pareidolien mit einer höheren Prävalenz als bei Normalpersonen zu finden sind. Zu diesem Zweck hat Frau Hollenstein (Psychologisches Institut der Universität Zürich) im Rahmen einer Masterarbeit 15 stationär an der RZS behandelte Parkinson Patienten und 15 Normalpersonen einer neuropsychologischen Testung unterzogen. Die Probanden nahmen an einem strukturierten Interview teil und führten zur Beurteilung der Intelligenz (convergent thinking) einen Mehrfachwahl Wortschatz Test durch. Zur indirekten Beurteilung der Kreativität (divergent thinking) wurden der Stroop Test, der Trail Making Test A/B und insbesondere der Naturbilder Test durchgeführt. Des Weiteren erfolgte ein Pareidolien Test. Zusätzlich wurden demographische, personen- und krankheitsbezogene Daten sowie das North-East Visual Hallucinations Interview, der MDS-UPDRS, die modifizierte H&Y-Skala und der MOCA erhoben.

Projektteam: Andreas Binder, Nathalie Hollenstein, Jörg Ide, Carsten Möller (Local project leader, Email an C. Möller), René Müri (Project leader, Bern).

Hintergrund & Ziel der Studie: Bislang fehlen überzeugende medikamentöse Ansätze, um die Erholung nach Schlaganfall zu unterstützen. Levodopa wird seit längerer Zeit als ein Wirkstoff diskutiert, der in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten vorteilhaft sein könnte. Die Datenlage ist bisher allerdings nicht konklusiv. In der randomisierten, Placebo-kontrollierten ESTREL-Studie wird schweizweit in zahlreichen Akutspitälern und Rehabilitationskliniken untersucht, ob die Anwendung von Levodopa über 39 Tage nach Schlaganfall zu einer Besserung des Outcome führt. Primärer Zielparameter ist der Fugl-Meyer-Score nach 3 Monaten im Vergleich zu Baseline. Über den Zeitraum von 37 Monaten sollen insgesamt 610 Patienten in die Studie eingeschlossen werden. Für die RZS ist in Abhängigkeit von den Zuweisungen von etwa 10 Patienten jährlich auszugehen.

Projektteam: Stefan Engelter (Sponsor-Investigator, Felix-Platter-Spital), Carsten Möller (Local Principal Investigator, Email an C. Möller), Raoul Schweinfurther (Co-Investigator).

Hintergrund & Ziel der Studie: Technologie-unterstützte Neurorehabilitation eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung der Behandlung von neurologischen Patienten, die eine rehabilitative Behandlung benötigen. Bis heute ist jedoch noch unklar, unter welchen Bedingungen innovative Neurorehabilitation umgesetzt werden kann. Bei der «Swiss RehabTech Initiative» handelt es sich um ein Konsortium aus Schweizer Rehabilitationskliniken, Industrie und Partnern aus Forschung und Lehre, welches sich die Förderung von Technologie-gestützten Therapien in der Neurorehabilitation zum Ziel gesetzt hat. In einem Projekt der «Swiss RehabTech Initiative» wird untersucht, wie intensive Technologie-unterstützte Neurorehabilitation im Rahmen von ambulanten oder stationären Behandlungen am besten durchgeführt werden kann. Hierbei spielen verfügbare Personalressourcen, Fachkenntnisse der TherapeutInnen sowie die Belastbarkeit und Motivation der PatientInnen eine wichtige Rolle. In dieser Machbarkeitsstudie wird PatientInnen mit einer Halbseitenlähmung nach Schlaganfall die Möglichkeit geboten, an 3 von 5 Tagen pro Woche mehrere Stunden am Tag an Technologie-unterstützten Therapiegeräten zu trainieren. Hierbei wird untersucht, ob solch ein intensives Training für Patienten und Therapeuten umsetzbar ist und welche Rahmenbedingungen erforderlich sind. Auch sollen weitere Daten zur Wirksamkeit innovativer Therapiemethoden im Vergleich zur konventionellen Behandlung erhoben werden.

Projektteam: Alexandra Menig (Co-Investigator), Carsten Möller (Local Principal Investigator, Email an C. Möller), Liliana Paredes (Co-Investigator), Raoul Schweinfurther (Co-Investigator), Markus Wirz (Sponsor-Investigator, ZHAW), Daniel Zutter (Co-Investigator).

Hintergrund & Ziel der Studie: +++ under construction +++

Projektteam: Carsten Möller (Principal Investigator, Email an C. Möller), Matthias Oechsner.

Hintergrund & Ziel der Studie: Störungen des Gleichgewichts und der Gehfähigkeit gehören zu den Hauptbeeinträchtigungen der Patienten in der Neurorehabilitation, die zu teils erheblichen Einbussen der Mobilität der betroffenen Patienten führen. Für die Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens sowie für Partizipation und Teilhabe, welche die bedeutsamsten Ziele der Neurorehabilitation sind, sind ein hinreichendes Mass an Mobilität unabdingbar. Rehabilitative Massnahmen zielen bei den meisten Patienten auf die Wiederherstellung einer sicheren und selbständigen Mobilität ab. Zur Planung und Evaluation dieser Massnahmen, im Kontext der Evidenzbasierten Praxis, bedarf es valider und reliabler Testinstrumente. Es existiert kein internationaler Konsens, welches Assessment am geeignetsten ist (“Goldstandard). Dies liegt mitunter auch daran, dass alle existierenden Tests bedeutsame Limitationen der klinimetrischen Gütekriterien aufweisen. Vor allem die Messung über das gesamte Mobilitätsspektrum, also über einen längeren Rehabilitationsverlauf hinweg, ist schwer möglich, da viele Assessments erhebliche Boden- und Deckeneffekte aufweisen. Der De Morton Mobility Index (DEMMI) ist ein praktikables Messinstrument der Mobilität aus dem Bereich der Geriatrie, das für neurologische Patienten ebenfalls geeignet zu sein scheint. In einer ersten Studie wurden die Gütekriterien des DEMMI von einem Therapeuten in einer selektiven Studienpopulation an der RZS evaluiert. Die Gütekriterien bei einer Anwendung durch verschiedene Therapeuten in einer repräsentativeren Patientenpopulation sind unklar. Das Hierarchical Assessment of Balance and Mobility (HABAM) ist ebenfalls ein Mobilitätstest für geriatrische Patienten, der für die Neurorehabilitation geeignet zu sein scheint. Wissenschaftliche Untersuchungen liegen hierzu nicht vor. Der DEMMI und der HABAM weisen in bisherigen Studien hinreichende Gütekriterien auf und sind in der Geriatrie weitestgehend frei von Boden- und Deckeneffekten. Das Ziel der aktuellen Studie ist die Ermittlung der Gütekriterien des DEMMI und des HABAM in der stationären Neurorehabilitation. Zielparameter sind die Validität (Eindimensionalität, Konstruktvalidität), Reliabilität (Interne Konsistenz), Veränderungssensitivität und Interpretierbarkeit (kleinste bedeutsame Veränderung, Boden- und Deckeneffekte). Es sollen Subgruppenanalysen zu den beiden klinisch relevanten Diagnosegruppen „Patienten mit Schlaganfall“ und „Patienten mit Parkinson“ durchgeführt werden.

Projektteam: Tobias Braun (Collaborator - Hochschule für Gesundheit Bochum), Detlef Marks (Project leader, Email an D. Marks), Carsten Möller (Co-Investigator).

Hintergrund & Ziel der Studie: Ziel dieser SNF-geförderten Studie war, eine weiter entwickelte Version des Armroboters ARMin auf ihre Anwendbarkeit und Sicherheit zu überprüfen sowie Unterschiede der Therapien und ihre mögliche unterschiedliche Wirkung auf die motorische Erholung nach Schlaganfall zu erfassen. Zum Einsatz kam der ARMin Version 4 und konventionelle Ergotherapie (Arm+). Dieser ARMin verfügt über ein im SMS Lab (Prof. Riener) neu entwickeltes Kraft- und Multi-Player-Modul. Die Studie wurde mit 4 Behandlungsarmen durchgeführt: (i) Arm+ (n=9) vs. (ii) ARMin (konventionell), (iii) POW-ARMin (=ARMin-Therapie mit integriertem Kraft- und Leistungsspiel) und (iv) Multi-ARMin (ARMin-Therapie mit der Möglichkeit, mit dem Therapeuten Spiele in der virtuellen Realität zu spielen) (n=jeweils 3). Diese Interventionen wurden jeweils über 4 Wochen mit einer Frequenz von 5x45 Minuten pro Woche durchgeführt. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer wöchentlich 3x30 Minuten Ergotherapie und tgl. Eigentraining. Erfasst wurde mittels dem Fugl-Meyer Assessment insbesondere die Arm- und Handfunktion.

Projektteam: Barbara Bürgin (Co-Investigator), Alexander Dewor (Co-Investigator), Swetlana Ehrentraut (Co-Investigator), Angelica Huber-Gerke (Co-Investigator), Sebastian Jehle (Co-Investigator), Verena Klamroth-Marganska (Medical Coordinator, ETH Zürich), Detlef Marks (Co-Investigator), Alexandra Menig (Local Principal Investigator, Email an A. Menig), Carsten Möller (Qualified Physician), Robert Riener (Sponsor, ETH Zürich), Sandra Schoch (Co-Investigator), Raoul Schweinfurther (Co-Investigator), Daniel Zutter (Qualified Physician).

Hintergrund & Ziel der Studie: Die Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene des KSSG führt aktuell eine Studie zu COVID-19 Serokonversion bei Spitalmitarbeitern durch. Die Studie mit über 1000 Teilnehmern ist bereits angelaufen und die Idee ist auf breites Interesse gestossen. Es ist nun geplant, die Projektidee in vereinfachter Version auf andere Personen, welche in systemrelevanten Berufen arbeiten (mit weiterhin Fokus Gesundheitswesen), auszudehnen. Das Hauptziel dabei ist, die Serokonversionsrate (oder Anteil an Personen mit Antikörpernachweis) bei Mitarbeitern in diesen Berufen sowie Risikofaktoren für eine Infektion zu bestimmen. Dafür werden über einen Zeitraum von 3 Monaten (ca. Mai bis Ende August 2020) im Gesundheitswesen tätige Personen prospektiv mittels elektronischem Symptomtagebuch beobachtet. Am Anfang sowie am Schluss der Studie findet eine Blutentnahme für die Serologie statt. Ausserdem werden die Teilnehmer gebeten, jeweils einen Online-Fragebogen ausfüllen. Der Studieneinschluss geschieht über elektronischen Consent. Die serologischen Resultate werden den Teilnehmern so bald als möglich per Email kommuniziert. Zusätzlich werden die Serologien (aber nicht die elektronisch erhobenen Meta-Daten) den jeweils verantwortlichen Stellen im Betrieb (z.B. Personalärztlicher Dienst) in unverschlüsselter Form (Einverständis vorausgesetzt) mitgeteilt. Diese Information ist wichtig für Betriebe und Behörden, um möglichst rasch ein Bild über die Epidemiologie der Durchseuchung mit COVID-19 zu erhalten und allfällige weitere betriebliche oder behördliche Massnahmen einzuleiten.
Das Projekt wird unter der Leitung des Studienteams der Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene des KSSG durchgeführt. Wichtige Partner sind das Gesundheitsdepartement des Kantons (Finanzierung und Kommunikation), die teilnehmenden Gesundheitsinstitutionen (Logistik und Kommunikation), die Firma Epitrack (Online Fragebögen), die Clinical Trials Unit des KSSG (Data Management und Statistik) sowie die verantwortlichen Laboratorien (serologische Testungen).

Projektteam: F. Jenni, Carsten Möller (Local Principal Investigator, Email an C. Möller), S. Tanner.

Hintergrund & Ziel der Studie: Entwicklung eines vibro-taktilen Hilfsmittels für Parkinson-Patienten, die unter Gangstörungen wie zum Beispiel Hypokinese oder Freezing leiden. Gangstörungen und insbesondere das s.g. Freezing of Gait (FOG) sind häufige Symptome der Parkinson Krankheit. Zur Minderung des FOG eignen sich sowohl akustische wie auch visuelle Cues. Das Ziel dieses Projekts ist es, ein mobiles Cueing Gerät zu entwickeln, welches einen taktilen Reiz (Cue in Form einer Vibration) verwendet und unter der Kleidung getragen werden kann. Das SMS Lab (Prof. Riener, ETH Zürich) entwickelt zusammen mit der Rehaklinik Zihlschlacht ein derartiges Gerät. Im Rahmen der geplanten Studie werden die Anwendbarkeit im klinischen Alltag sowie die Akzeptanz des Gerätes evaluiert. Des Weiteren wird die Beeinflussung der Gangstörung bzw. des FOG mittels Fragebögen und Videoanalyse untersucht.

Projektteam: Susanne Brühlmann, Michael Herold-Nadig (Zürich), Alexandra Menig, Carsten Möller, Matthias Oechsner, Robert Riener (Sponsor - Zürich), Raoul Schweinfurther (Principal Investigator, Email an R.Schweinfurther), Daniel Zutter.

 

Hintergrund & Ziel der Studie: Bei bis zu 100 Parkinson-Patienten in der Schweiz sollte der Pain in PD questionnaire (PPD-Quest) und das PD-related Pain Scoring System (PD-PSS) validiert werden. Neben dem PPD-Quest und PD-PSS wurden die medizinische Anamnese und der MDS-UPDRS III und IV erhoben sowie der clock drawing test durchgeführt. Der Patient füllte (ggf. mit Unterstützung) den PDQ-8, die Hospital Anxiety and Depression scale (HADS), die McGill Pain Questionnaire-short form 1 (MPQ-SF1), den Brief Pain Inventory, die 7-item version des DN4 und den Wearing-off questionnaire-9 (WOQ-9) aus. Eine Subgruppe von zufällig ausgewählten Patienten wurde nach der ersten Visite nochmals vom ursprünglichen und einem zusätzlichen Rater untersucht. Mit der Rekrutierung an der RZS wurde im November 2017 begonnen.

Projektteam: Daniel Ciampi de Andrade (Sao Paulo), Georg Kägi (St. Gallen), Carsten Möller (Local project leader, Email an C.Moeller), Veit Mylius (Project leader, Valens), Nathalie Hollenstein, Matthias Oechsner, Santiago Perez Lloret (Buenos Aires).

Hintergrund & Ziel der Studie: In dieser prospektiven Validierungsstudie, bei der neben ersten Daten zur diagnostischen Validität auch Daten zur Veränderungssensitivität (Responsivität) erhoben werden, sollen eine standardisierte Bilderreihe (ZET; diese wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Müri entwickelt) an einer Gruppe von Patienten mit einer alltagsrelevanten Einschränkung des Explorationsverhaltens sowie ein neuartiges Instrument für die Neglect-Diagnostik mit besonderer Sensitivität für den Restneglect (ZNT) und der Untertest "visuelle Exploration" des ZNS an einer Gruppe von Patienten mit Neglect validiert werden. Beim ZET sollen 30 Patienten mit einer cerebralen Ischämie oder Blutung und visuellen Explorationsstörungen und 30 Patienten gleicher Ätiologie, aber ohne Gesichtsfelddefekt oder Neglect untersucht werden. Beim ZNT und dem Untertest "visuelle Exploration" des ZNS sollen 30 Patienten mit einer cerebralen Ischämie oder Blutung und Neglect und 30 Patienten gleicher Ätiologie, aber ohne Neglect (jeweils ohne Gesichtsfelddefekt) in die Stichprobe aufgenommen werden.

Projektteam: Andreas Binder (Co-Project leader, RehaCenter Winterthur), Jörg Ide (Co-Investigator), Andreas Loos (Co-Investigator), Brigitte Messmer (Co-Investigator, bis Feb. 2018), Carsten Möller (Co-Investigator), Iris Reckert (Project leader), Raoul Schweinfurther (Co-Investigator, Email an Projektteam), Katharina von Falkenhayn (Co-Investigator).

Hintergrund & Ziel der Studie: +++ under construction +++

Projektteam: Yvonne Filipponi (Local PI, Email), N Amman, G Danisch, B Keller, D Klaus, N Riniker, S Saxer (Project leader, FHS Ostschweiz), R Steiner.

Hintergrund & Ziel der Studie: Bei OBSERVE-PD handelt es sich um eine Sponsor-initiierte multinationale epidemiologische Studie, bei welcher unter Verwendung mehrerer Skalen und Fragebögen der Unterschied zwischen einer fortgeschrittenen und einer nicht-fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit evaluiert wird. In Zihlschlacht wurden die beabsichtigten 26 Patienten rekrutiert, schweizweit wurden 127 Patienten eingeschlossen. Die Rekrutierungsphase ist abgeschlossen. Neben der Publikation der multinationalen Studie ist eine Subanalyse für die Schweizer Patienten vorgesehen.

Projektteam: Carsten Möller (Local PI, Email an C. Möller), Mathias Oechsner.

Publikationen

+++ in chronologischer Reihenfolge +++ Archiv Publikationen

  • Buchmann I, Dangel M, Finkel L, Jung R, Makhkamova I, Binder A, Dettmers C, Herrmann L, Liepert J, Möller JC, Richter G, Vogler T, Wolf C, Randerath J (2020).  Limb apraxia profiles in different clinical samples, The Clinical Neuropsychologist, 34:1, 217-242. DOI: 10.1080/13854046.2019.1585575.
  • Braun T, Marks D, Thiel T, Grüneberg C (2019). Reliability and validity of the de Morton Mobility Index in individuals with sub acute stroke. Disabil Rehabil 41: 1561 1570. doi: 10.1080/09638288.2018.1430176.
  • Maritz R, Tennant A, Fellinghauer C, Stucki G , Prodinger B on behalf of the NRP74 StARS clinics (2019). The Functional Independence Measure 18 item version can be reported as a unidimensional interval scaled metric: Internal construct validity revisited. J Rehabil Med 51 193 200. doi:10.2340/16501977 2525.
  • Marks D, Schweinfurther R, Dewor A, Huster T, Paredes LP, Zutter D, Möller JC (2019). The Andago for overground gait training in patients with gait disorders after stroke results from a usabil ity study. Physiother Res Rep 2. doi: 10.15761/PRR.1000128.
  • Amato N, Manconi M, Möller JC, Sarasso S, Stanzione P, Staedler C, Kaelin Lang A, Galati S (2018). Levodopa‐induced dyskinesia in Parkinson disease: Sleep matters. Ann Neurol 84:905-917.
  • van Hedel HJ A, Severini G , Scarton A, O’Brien A, Reed T, Gaebler Spira D , Egan T, Meyer Heim A, Graser J, Chua K, Zutter D, Schweinfurther R, Möller JC, Paredes LP, Esquenazi A, Berweck S, Schröder S, Warken B, Chan A, Devers A, Petioky J, Paik NJ, Kim WS. Bonato P, Boninger M, ARTIC network (2018). Advanced Robotic Therapy Integrate d Centers (ARTIC): an international collaboration facilitating the application of rehabilitation technologies. J Neuroeng Rehabil 15(1):30.
  • Boura E, Stamelou M, Vadasz D, Ries V, Unger M, Kägi G, Oertel WH, Möller JC, Mylius V: Is increased spinal nociception another hallmark for Parkinson`s disease? J Neurol 264:57 0 575, 2017.
  • Mylius V, Pee S, Teepker M, Zouari HG, Beer S, Schepelmann K, Möller JC: Clinical correlates of sural neurography impairment in patients with Parkinson`s disease. Clin Neurophysiol 47:83 84, 2017.
  • Mylius V, Pee S, Pape H, Teepker M, Stamelou M, Eggert K, Lefaucheur JP, Oertel WH, Möller JC: Experimental pain sensitivity in multiple system atrophy and Parkinson`s disease at an early stage. Eur J Pain 20: 1223-8, 2016.
  • Salvadè A, D`Angelo V. Di Giovanni G, Tinkhauser G, Sancesario G, Städler C, Möller JC, Stefani A, Kaelin-Lang A, Galati S: Distinct roles of cortical and pallidal β and γ frequencies in hemipar-kinsonian and dyskinetic rats. Exp Neurol 275: 199-208, 2016.
  • Braun T, Rieckmann A, Grüneberg C, Marks D, Thiel C: Hierarchical Assessment of Balance and Mobility – Deutsche Übersetzung und interkulturelle Adaptation. Z Gerontol Geriat 49: 386-97, 2016.
  • Braun T, Marks D, Thiel C, Zietz D, Zutter D, Grüneberg C: Effects of additional, dynamic sup-ported standing practice on functional recovery in patients with sub-acute stroke: a randomized pilot and feasibility trial. Clin Rehabil 30: 374-82, 2016.

+++ in chronologischer Reihenfolge +++ Archiv Publikationen

  • Schönenberger R, Berney A (2019). Die Behandlung mit «Graded Motor Imagery» – eine Einzelfallbetrachtung. Physi-oactive 6: 26-34.
  • Müller T, Schomburg R (2019). Neuropsychiatrische Rehabilitation. Psychiatrie + Neurologie 4: 4-9.
  • Bohlhalter S, Burkhard PR, Möller JC: Geräteunterstützte Therapie der fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung (2018). 22. International Congress of Parkinson`s Disease and Movement Disorders. InFo Neurologie & Psychiatrie 16 (6):1-4.
  • Braun T, Marks D, Thiel C (2018). Comment on ‘Lee Silverman Voice Treatment (LSVT)-BIG to improve motor function in people with Parkinson’s disease: a systematic review and meta-analysis’. Clin Rehabil 32(9):1284-1285.
  • Marks T. Timed-up-and-go-Test (2018). Ergopraxis 10:34-35.
  • Stickdorn I, Marks D, Thiel C, Braun T (2018). Die Effekte des Lee Silverman Voice Treatment (LSVT)-BIG Trainings auf die motorische Funktionsfähigkeit von Menschen mit M. Parkinson–eine systematische Übersichtsarbeit. physi-oscience 14(4):153-160.
  • Pöppl D, Müller T, Fries W, Zieger A, Seiler S. Teilhabe durch Resilienz vs. Resilienz durch Teilhabe. In: Ebert A, Lüngen H, Pichler J (Hrsg.). Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung - Vernetzt Denken und Arbeiten. Reihe Zentrales Nervensystem Bd. 12. Bad Honnef: Hippocampus Verlag 2018.
  • Bassetti CL, Möller JC: Neurorehabilitation – ein Fach im Aufbruch. Ther Umsch 74:469, 2017.
  • Bohlhalter S, Burkhard PR, Möller JC: Fortgeschrittene Parkinsonkrankheit: Update vom 21. Internationalen MDS-Kongress. InFo Neurologie & Psychiatrie (15(4):38-41, 2017.
  • Messmer-Schai B: Der orthoptische Fall. Orthoptistin mit Ohrring. Optha 3:2-3, 2017.
  • Möller JC, Schweinfurther R, Oechsner M: Parkinson-Syndrome in der Neurorehabilitation. Ther Umsch 74:489-493, 2017.
  • Müller T: Kognitive und neuropsychiatrische Neurorehabilitation. Ther Umsch 74:471-477, 2017.
  • Reckert I, Müri R: Neuroophthalmologische Rehabilitation – Diagnostik und Therapie neurovisueller Stö-rungen. Ther Umsch 74:511-515, 2017.
  • Stoller O, Zutter D: Roboter-assistierte Neurorehabilitation. Ther Umsch 74;517-523, 2017.
  • Bohlhalter S, Burkhard PR, Möller JC: Fortgeschrittene Parkinsonkrankheit: Update vom 20. Internationalen MDS-Kongress. Info Neurologie & Psychiatrie 14: 1-4, 2016.
  • Möller JC, Menig A, Oechsner M: Neurorehabilitation bei der Parkinson-Krankheit. PRAXIS 105: 377-82, 2016.
  • Reckert I: Die Skew-Deviation – ein ganz normales, neurologisch bedingtes Schielen. Die Orthoptistin 2:5-6, 2016.
  • Müller T: Die hirnverletzte Beziehung – Neurorehabilitationspsychologische Beratung und Therapie von Paaren und Familien. Fortschr Neurol Psychiatr 84:739-47, 2016.

+++ in chronologischer Reihenfolge +++ Archiv Publikationen

  • Amato N, Manconi M, Möller JC, Sarasso S, Stanzione P, Staedler C, Kaelin-Lang A, Galati S: Levodopa-induced dyskinesia in Parkinson`s disease: sleep matters. International Congress of Parkinson’s Disease and Movement Disor-ders/ Hongkong 2018.
  • Ciampi de Andrade D, Perez Lloret S, Hollenstein N, Curry R, Rossetto Barbosa V, Kägi G, Hägele-Link S, Walch J, Gonzenbach R, Lefaucheur JP, Beer S, Möller JC, Mylius V: Validation of the Parkinson`s disease pain symptoms scale (PD-PSS): interim report. International Congress of Parkinson’s Disease and Movement Disorders/ Hongkong 2018.
  • Mylius V, Perez Lloret S, Hollenstein N, Curry R, Rossetto Barbosa V, Galhardoni R, Silva V, Fernandez Barbosa AML, Moreira Iulle L, Kägi G, Hägele-Link S, Walch J, Gonzenbach R, Lefaucheur JP, Beer S, Möller JC, Teixeira Jacob-sen M, Ciampi de Andrade D: Validation of the Parkinson`s disease pain symptoms scale (PD-PSS): interim report. 17th World Congress on Pain/ Boston 2018.
  • Reckert I: Der Zihlschlachter Explorationstest. 42. Stabologische Seminarwoche/ Schladming 2018.
  • Reckert I, Strasser L. Falldemonstration. 24. Stabologische und NeuroOphthalmologische Falldemonstration/ St. Gallen 2018.
  • Braun T, Gasser C, Göbel A, Marks D, Grüneberg C: Reliability and construct validity of the de Morton Mobility Index (DEMMI) in patients with acute stroke. World Confederation for Physical Therapy Congress, Cape Town 2017.
  • Braun T, Marks D, Thiel C, Grüneberg C: Psychometric properties of the de Morton Mobility Index (DEMMI) in patients with sub-acute stroke. World Confederation for Physical Therapy Congress, Cape Town 2017.
  • Coppers A, Möller JC, Marks D: Die Kurzform der Stroke Impact Scale (SF-SIS) als Instrument zur Ver-laufsmessung der Lebensqualität nach Schlaganfall in der stationären Rehabilitation – vorläufige Ergebnis-se. 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation, Berlin 2017.
  • Coppers A, Möller JC, Marks D: Die Kurzform der Stroke Impact Scale (SF-SIS) als Messinstrument der Lebensqualität nach Schlaganfall in der stationären Rehabilitation - vorläufige Ergebnisse bzgl. Validität und Reliabilität. 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation, Berlin 2017.
  • Eicher S, Dewor A, Schweinfurther R, Huster T, Möller JC, Paredes LP, Zutter D: Postural stability and lokomat therapy in patients with stroke and severe gait disorder. European Congress of NeuroRehabilita-tion, Lausanne 2017.
  • Eicher S, Dewor A, Schweinfurther R, Marks D, Möller JC, Urban M, Zutter D: Rapid strength and ec-centric muscle training in neurorehabilitation. European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne 2017.
  • Göbel A, Braun T, Gasser C, Marks D, Grüneberg C. Measuring mobility in patients with acute stroke: Floor and ceiling effects of standardised mobility measures – preliminary results. 19th Nordic Congress on Cere-brovascular Diseases, Aarhus 2017.
  • Hollenstein N, de Jong D, Ide J, Binder A, Oechsner M, Möller JC, Müri R: Pareidolias and creat ivity in Parkinson`s disease. European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne 2017.
  • Marks D, Schweinfurther R, Dewor A, Costa U, Huster T, Paredes LP, Zutter D, Möller JC: The Andago for overground gait training in patients with gait disorders after stroke - preliminary results from a usability study. World Confederation for Physical Therapy Congress, Cape Town 2017.
  • Mylius V, Hollenstein N, Kaufmann M, Gonzenbach R, Kesselring J, Hägele Link S, Oechsner M, Beer S, Kägi G, Möller JC: The Pain in Parkinso n`s disease Questionnaire first data from a multi centre validation study. European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne 2017.
  • Schweinfurther R, Marks D, Dewor A, Costa U, Paredes LP, Zutter D, Möller JC: The Andago for over-ground gait training in patients with gait disorders after stroke. A usability study - preliminary results. Inter-national Neurorehabilitation Symposium, London 2017.
  • Boura E, Stamelou M, Vadasz D, Kägi G, Oertel WH, Möller JC, Mylius V: Augmentation de la no-ciception spinale dans la maladie de Parkinson mais pas dans les TCSP. 1ères Journées de Neu-rophysiologie Clinique/ Macon (F) 2016.
  • Trendafilov V, Sarasso S, Möller JC, Staedler C, Kaelin-Lang A, Galati S: Synaptic homeostasis in Parkinson`s disease: a high-density EEG study in different stages of the disease. 20th Interna-tional Congress of Parkinson`s Disease and Movement Disorders/ Berlin 2016.
  • Marks D, Paredes L, Schweinfurther R, Möller C: Anwendung, Nutzen und Effektivität gerätegestützter Physiotherapie in der neurologischen Rehabilitation. Forschungssymposium Physiotherapie, Hochschule für Gesundheit/ Bochum 2016.
  • Menig A: Veränderung des Mobilitätsstatus nach einer stationären Rehabilitation und die Rolle der Kontextfaktoren für einen positiven Effekt bei Patienten mit M. Parkinson. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurorehabilitation/ Pörtschach 2016.
  • Reckert I: Wie heisst dieses Syndrom? 22. Strabologische und NeuroOpthalmologische Fallde-monstrationen/ St. Gallen 2016.
  • Reckert I: Alle einseitigen Optikusatrophien haben eine RAPD. Wirklich alle? 5. Interaktive Fall-demonstrationen und Blickdiagnosen (miESC)/ St. Gallen 2016.
  • Müller T: Die hirnverletzte Familie –teilhabeorientierte Beratung und Therapie des Beziehungs-systems. a) 10. Nachsorgekongress der AG Teilhabe –Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung/ Berlin 2016. b) Dreiländertagung der GNP, GNPÖ und SVNP/ Würzburg 2016.

Kooperationen und Partner

  • Dr. Tobias Braun, Hochschule für Gesundheit, Bochum (D)
  • Clinical Trials Center, Universitätsspital Zürich (CH)
  • Dr. sc. techn. Gery Colombo, Hocoma, Volketswil (CH)
  • PD Dr. Huub van Hedel, Rehabilitationszentrum Affoltern (CH)
  • Prof. Dr. med. René M. Müri, Klinik für Neurologie, Inselspital, Bern (CH)
  • Klinik für Neurologie, Philipps-Universität Marburg (D)
  • PD Dr. Dipl.-Psych. Jennifer Randerath, Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie, Universität Konstanz (D)
  • Prof. Dr.-Ing. Robert Riener, Sensory-Motor Systems Lab, ETH Zürich (CH)

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Poster Andago bearbeitet1.jpg

Andago

In Zusammenarbeit mit HOCOMA führte die Rehaklinik Zihlschlacht eine Usability-Studie mit einem neuartigen Gangtrainer von HOCOMA durch. Die Ergebnisse wurden 2017 auf den beiden Kongressen WCPT in Kapstadt und INRS in London präsentiert.

 

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Poster Geh+bearbeitet.jpg (2)

Geh+

Darstellung der Gehfähigkeit innerhalb des Behandlungskonzepts Geh+. Poster-Präsentation, European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne, 2017.

 

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Poster Pareidolias and Creativity in PD_bearbeitet.jpg (2)

Pareidolien

In Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern wurde eine klinische Studie zur Entwicklung einer Diagnosemöglichkeit der Parkinsonschen Krankheit in einem sehr frühen Stadium durchgeführt. Poster-Präsentation der Masterthesis von Frau Nathalie Hollenstein, European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne, 2017.

 

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Poster Pusher bearbeitet.jpg (2)

Pusher

Die Auswirkungen der ersten Lokomattherapie wurden an ausgesuchten Schlaganfall- und Parkinsonpatienten untersucht. Poster-Präsentation, European Congress of NeuroRehabilitation, Lausanne, 2017.

 

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Poster Tactiles Cueing Parkinson bearbeitet.jpg (6)

Tactile Cueing

Das SMS Lab der ETH Zürich entwickelt und testet in Kooperation mit der Rehaklinik Zihlschlacht ein neuartiges Gerät für Parkinsonpatienten, die an dem Symptom Freezing leiden. Posterpräsentation, XXI World Congress on Parkinson's Disease and Related Disorders, Mailand, 2015.

 

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